Alpträume - Hintergründe und Behandlung / Refresher Psychotherpie

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Anmeldung zum Webinar

25. März 2026, 18:00 - 19:30
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Referent*innen

Moderator 1 des Webinars: PD Dr. rer. nat. Annika Gieselmann

PD Dr. rer. nat. Annika Gieselmann

Psychologische Psychotherapeutin und niedergelassen in eigener Praxis. Als Privatdozentin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf lehrt und forscht sie zur Wirksamkeit von Psychotherapie bei Insomnie und Albträumen und setzt sich für mehr Schlaf in der Psychotherapie ein.

Moderator 2 des Webinars: Dr. rer. nat. Albrecht Vorster 

Dr. rer. nat. Albrecht Vorster 

Leiter des Swiss Sleep House Bern des Universitätsklinikums Inselspital Bern. Vorster forscht an der Verbesserung des Schlafes von Krankenhauspatienten sowie Sportlern. 2019 erschien sein Buch «Warum wir schlafen» (Heyne), 2020 die App 7Schläfer für die Vorster das Konzept schuf.

Termine

  • 25. März 2026, 18:00 - 19:30

Beschreibung

+++ Teilnahme exklusiv für Mitglieder der Sektion VPP im BDP e. V. +++

+++ Jetzt Mitglied werden! +++

+++ Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag möglich +++

+++ PiA, PtW und Studierende sind befreit vom Sektionsbeitrag


Beschreibung:

"Albträume sind therapierbar"

Etwa 5% der Gesamtbevölkerung leiden unter wiederkehrenden Albträumen und erfüllen damit die Kriterien einer Albtraumstörung. Dabei wissen immer noch zu wenige, dass sich Albträume gut behandeln lassen. Eine Methode der direkten Albtraumtherapie ist die Imagery Rehearsal Therapy, welche aus drei Schritten besteht: 1.) Aufschreiben des Albtraums, 2.) Umschreiben der Albtraumgeschichte und 3.) Einüben des neuen Traums. In diesem Vortrag wird die Evidenz dieser Methode behandelt und es werden Möglichkeiten und Grenzen erörtert.

"Die Schlafstruktur als Auslöser von Albträumen"

Albträume setzen ein Aufwachen aus dem REM-Schlaf voraus. Ohne Erwachen aus dem Schlaf ist eine Traumerinnnerung nicht möglich. Alkohol, Schnarchen mit Atemaussetzern (Schlafapnoe) und den REM-Schlaf beeinflussende Medikamente (insbesondere Antidepressiva) sind daher bekannte Auslöser von Albträumen. Auch ein unregelmässiger Schlafrhythmus, ein Liegen im Bett bis in den Vormittag sowie Stress haben häufigere Weckreaktionen zur Folge, welche Albträume auslösen können. In der Therapie mit Albtraumpatienten zeigt sich, dass allein schon ein regelmäßiger Schlafrhythmus mit einer begrenzten Bettliegezeit von max. 8 Stunden die Schlafstruktur beruhigt und die Zahl der Albtraumerlebnisse signifikant verringert.

Es werden 2 Fortbildungspunkte vergeben. 

Anmeldung nur für VPP Mitglieder und bis 12 Uhr am Vortag der Veranstaltung möglich.

Die Refresher-Fortbildungen werden aufgezeichnet und stehen VPP Mitgliedern im Anschluss an die Fortbildung in der VPP-Mediathek zur Verfügung.


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