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Moderatoren
Karin Garstenauer
Veranstalter
Jo Marty
Referent
Termine
- 3. September 2026, 17:00 - 18:30
Die wilde Malve (Malva sylvestris) Kraftvoll durch Sanftheit
Vielleicht wussten Sie:
- dass die wilde Malve seit über 5000 Jahren in der Kräuterheilkunde und in vielen Kulturen überaus geschätzt wurde und wird.
-dass der botanische Name von «malakos» (griech.) stammt und weich, mild bedeutet
- dass die Früchte der wilden Malve wie kleine Käselaibe aussehen und die Pflanze deshalb auch «Käsepappel» genannt wird (Pappel bezieht sich hier nicht auf den Laubbaum, sondern auf «Papp» also Schleim)
-dass früher die wilde Malve populär im Einsatz in der Frauenheilkunde, bei den Römern als Magenmittel und bei den Griechen als Stärkungsmittel eingesetzt wurde.
- dass man Menschen mit Sorgen, Kummer, Angst, «innerer Verhärtung» die Einnahme von wilder Malve empfahl.
-dass die moderne Phytopharmakologie die Schleimstoffe und Flavonoide der «Rosspappel» (weiterer Volksname der wilden Malve) als sog. gesicherte Wirkung anerkennt, im Einsatz bei Beschwerden der Atemwege
und:
-dass die wilde Malve die Goethes Lieblingsblume war.
Selbst wenn Sie dies alles bereits wussten, kann sich der Online-Vortrag über diese Heilpflanze am 3. Sept. 2026 dennoch lohnen. Denn dabei werden die Wirkstoffe, die Indikationen, die Kulturgeschichte und die psychotropen Dimensionen der wilden Malve als Phytotinktur erläutert und aufgezeigt, welche Wirkungsweisen diese besondere Heilpflanze auszeichnet. Traditionelle und moderne Anwendungen finden ebenso Erwähnung, wie viele praktische Tipps für die äussere Anwendung der «kraftvollen Milden»
Der Vortrag ist kostenlos.