PMDS – ein Fall für die Psychotherapie? / Refresher Psychotherapie

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Anmeldung zum Webinar

7. Juli 2027, 17:00 - 18:30
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Referentin

Moderator 1 des Webinars: Dr. Almut Dorn

Dr. Almut Dorn

Dr. phil. Dipl.-Psych. Almut Dorn ist Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit eigener Praxis in Hamburg und einem langjährigen Schwerpunkt in der Gynäkologischen Psychosomatik. Ihre Arbeit umfasst insbesondere Themen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt sowie hormonell bedingte psychische Veränderungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der psychotherapeutischen Begleitung bei prämenstruellen Beschwerden und der PMDS; die Psychoonkologie bildet einen weiteren Schwerpunkt. 

Termine

  • 7. Juli 2027, 17:00 - 18:30

Beschreibung

+++ Teilnahme exklusiv für Mitglieder der Sektion VPP im BDP e. V. +++

+++ Jetzt Mitglied werden! +++

+++ Anmeldung bis 12 Uhr am Vortag möglich +++

+++ PiA, PtW und Studierende sind befreit vom Sektionsbeitrag


Beschreibung:

Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) betrifft etwa 3–8 % der Frauen im reproduktiven Alter und geht mit erheblichen psychischen Beschwerden und psychosozialen Beeinträchtigungen einher. Ausgeprägte Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, depressive Symptome und Ängste können Partnerschaft, Familie und Berufsleben stark belasten. Dennoch bleibt die PMDS im psychotherapeutischen Alltag häufig unerkannt oder wird anderen psychischen Störungen zugeordnet.

Dabei handelt es sich nicht um eine Störung aufgrund eines hormonellen Ungleichgewichts, sondern um eine besondere Empfindlichkeit gegenüber physiologischen hormonellen Schwankungen. Mit der ICD-11 wird die PMDS erstmals auch als eigenständige gynäkologische Diagnose klassifiziert.

Im Workshop werden aktuelle Erkenntnisse zu Entstehung, Diagnostik und Behandlung der PMDS vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Abgrenzung zu anderen psychischen Erkrankungen und der prämenstruellen Exazerbation (PME) bereits bestehender Störungen. Anhand von Fallbeispielen wird diskutiert, welche Möglichkeiten die Psychotherapie bietet, wo ihre Grenzen liegen und wie eine interdisziplinäre Behandlung gelingen kann.

Ziel ist es, Psychotherapeut*innen für zyklusabhängige psychische Beschwerden zu sensibilisieren und ihre diagnostische und therapeutische Handlungssicherheit zu stärken.

Zur Referentin:

Dr. phil. Dipl.-Psych. Almut Dorn ist Psychologische Psychotherapeutin (VT) mit eigener Praxis in Hamburg und einem langjährigen Schwerpunkt in der Gynäkologischen Psychosomatik. Ihre Arbeit umfasst insbesondere Themen rund um Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt sowie hormonell bedingte psychische Veränderungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der psychotherapeutischen Begleitung bei prämenstruellen Beschwerden und der PMDS; die Psychoonkologie bildet einen weiteren Schwerpunkt.

Als Dozentin und Supervisorin ist sie seit vielen Jahren in der Aus- und Weiterbildung von Ärzt*innen und Psychotherapeut*innen tätig. Zudem beschäftigt sie sich mit ethischen Fragestellungen im Kontext der Reproduktionsmedizin und ist u. a. Mitglied im Arbeitskreis der Bundesärztekammer, in der Akademie für Ethik in der Medizin und in der Deutschen Gesellschaft für Kinderwunschberatung (BKiD).

Dr. Dorn ist Autorin zahlreicher Ratgeber, Fachbücher und Veröffentlichungen zur Gynäkologischen Psychosomatik, peripartalen psychischen Gesundheit und prämenstruellen Störungen. 

Es werden 2 Fortbildungspunkte vergeben.

Bitte beachten:

Anmeldung nur für VPP Mitglieder und nur bis 12 Uhr am Vortag möglich.

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